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Buddhismus

Was ist Buddhismus?

Buddha Shakyamuni

 

 

Buddha Shakyamuni lebte vor zirka 2500 Jahren in Indien. Er erkannte die leidhafte Natur unseres Daseins und fand den Weg zum sogenannten Buddhazustand, dem vollkommenen Entfalten aller Qualitäten wie Liebe, Mitgefühl, Klarheit und Weisheit und dem Auflösen von allen negativen Verhaltensweisen, die aus Ich-Bezogenheit entstehen. Er lehrte, dass jedem Wesen das Potential zum Erlangen der Erleuchtung bereits innewohnt: die Buddhanatur. Das Ziel, das wir durch unseren Weg letztlich erreichen wollen, ist der Buddha-Zustand. Diese Qualitäten von Liebe und Weisheit sind grenzenlos und wirken von sich aus ohne Unterschied für alle Wesen.


Der Weg beinhaltet Studieren, um ein Basiswissen über unsere Funktionsweisen und die der Welt zu erlangen, ihre Ursachen zu verstehen und das Ziel erfassen;
durch Reflektion verbinden wir in einer achtsamen Lebensweise das Gelernte mit unserem täglichen Leben und verstehen die Lehre mehr und mehr;
in den Meditationen von Geistesruhe und Einsicht arbeiten wir mit unserem Geist, lernen ihn gegenwärtig zu halten und nähern uns der Erkenntnis seiner Natur an und auch der Erfahrung über die Erscheinungsweise und die Zusammenhänge in unserer Umwelt. Es entsteht Offenheit und Freude.


Auf dem Weg bemerken wir, dass alle anderen Wesen ähnlich „gefangen“ sind wie wir und entscheiden uns, zu ihrem Wohl beizutragen indem wir das Bodhisattwa-Versprechen ablegen. Wir bemühen uns, anderen kein Leid zuzufügen und üben uns in Positivem.